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Grundlagenwissen - Leime und Kleber

1. Was ist der Unterschied zwischen EVA- und PU/PUR-Schmelzkleber? 

Die auch als Hotmelt bekannten EVA- und PUR-Schmelzkleber werden u.a. zur Verklebung von Massivholz- und Kunststoffkanten mit Kantenanleimmaschinen eingesetzt. Während EVA-Hotmelt auf Ethylen-Vinyl-Acetat (abgekürzt: EVA) basiert, basiert PUR-Schmelzkleber auf Polyurethan (abgekürzt: PUR). Die Kantenverklebung mit EVA-Schmelzkleber ist nach wie vor die gängigste Variante. EVA-Hotmelt ist durch Wärme reaktivierbar. Das heißt EVA-Klebstofffugen können sich unter ungünstigen Umständen bei großer Wärme, zum Beispiel in der Nähe des Küchenherdes, wieder lösen. Sollen die Fugen besonders wasser- oder hitzeresistent sein, empfiehlt Ostermann die Verwendung von PUR-Schmelzklebstoff, da dieser chemisch aushärtet und durch Wärmeeinwirkung nicht wieder reaktiviert werden kann. So lässt sich ein eventuelles öffnen der Fuge bei hohen Temperaturen verhindern.

Der besondere Tipp: Bei der Verwendung von EVA-Klebern sollten bei einem Wechsel zwischen hellen und dunklen Farben immer das Schmelzkleberbecken und Maschine gereinigt werden.

2. Lässt sich PU Kleber genauso einfach verarbeiten, wie EVA-Kleber?

Die Verarbeitung von PUR-Schmelzklebstoffen ist heute fast genauso einfach, wie die von Standard EVA-Hotmelt. PUR-Schmelzkleber kann auf den meisten modernen und gängigen Kantenanleimmaschinen verarbeitet werden. Die Verarbeitungstemperatur ist hier allerdings deutlich geringer als bei EVA-Schmelzkleber. Steht die Maschine längere Zeit, zum Beispiel über das Wochenende, muss diese mit einem passenden PUR-Reiniger gereinigt werden. Denn: Ist der Kleber einmal ausgehärtet, lässt er sich – anders als EVA-Hotmelt – nicht wieder aufschmelzen. Was sich zunächst kompliziert anhört, ist in der Praxis jedoch relativ einfach und geht verhältnismäßig schnell von der Hand. Bei kurzen Stops, zum Beispiel über Nacht, oder wenn im Anschluss an PUR-Schmelzkleber wieder EVA Schmelzkleber an der Maschine verarbeitet wird, muss keine Reinigung stattfinden. Moderne Leimbecken bzw. Leimsysteme speziell für PUR-Schmelzklebstoffe, die ausgebaut und in speziellen Vorratsbehältern gelagert werden können, verhindern inzwischen sogar über mehrere Tage das Aushärten des Klebers.

Der besondere Tipp: Für Aluminiumkanten empfiehlt Ostermann immer die Verwendung von PUR-Kleber.

3. Kann ich statt Schmelzkleber-Granulat auch eine Patrone verwenden?

Ostermann liefert EVA- und PUR-Schmelzkleber als Granulat oder als Schmelzkleber-Patrone in zahlreichen Farben. Je nach Hersteller und Maschinentyp können bei einer Kantenanleimmaschine entweder Schmelzklebergranulate oder -patronen verwendet werden. Wenn gerade kein Granulat zur Hand ist, könnte man zur Not auch eine Patrone manuell zerkleinern und im Schmelzkleberbecken aufschmelzen. Das Granulat in einen Patronenschacht einzufüllen, ist hingegen nicht möglich.

Der besondere Tipp: Für die Reinigung von Holz-Her Patronenanlagen führt Ostermann spezielle Reinigungspatronen im Sortiment (nur als PUR-Reiniger). Durch regelmäßiges Reinigen der Düsen wird das Risiko einer Verstopfung der Düse verringert.

5. Was besagen die Beanspruchungsgruppen D1 bis D4?

Mit der DIN EN 204 erfolgt eine Klassifizierung von thermoplastischen Holzklebstoffen für nichttragende Anwendungen. Die Einteilung erfolgt durch das Deutsche Institut für Normung e. V. Je nach Wasserfestigkeit werden Holzleime in die Beanspruchungsgruppen D1 bis D4 eingeteilt. D1 Leime sind ausschließlich für Verbindungen im trockenen Innenbereich geeignet. D4 Verbindungen halten im Innenbereich auch abfließendem Wasser oder Kondenswasser oder mit angemessenem Oberflächenschutz sogar den Witterungseinflüssen im Außenbereich stand. Die meisten Leime erreichen eine Beanspruchungsgruppe nach DIN EN 204 von D2 oder D3. In Verbindung mit Härtern erreichen einige D3 Leime auch die Beanspruchungsgruppe D4.

Der besondere Tipp: Der Redocol Kombicoll Härter ist speziell auf den PVAc-Leim Redocol Kombicoll Super-N abgestimmt. Mit dem Härter vermischt, erfüllt Kombicoll Super die Anforderungen der Beanspruchungsgruppe D4. 

6. Montageleim, Bankleim, Hartholzleim, Furnierleim und Lackleim – Was ist der Unterschied? 

Im Schreinerhandwerk gibt es eine Vielzahl von Anwendungen, bei denen Leim benötigt wird. Je nach Anwendung oder Herstellerbezeichnung spricht man von Montageleim, Bankleim, Hartholzleim, usw. Beim Bankleim handelt es sich um einen Allzweckleim/Universalleim für den Innenausbau. Er steht traditionell auf der Werkbank und ist so immer zur Hand. Ein Montageleim ist ebenfalls universell einsetzbar. Durch seine verhältnismäßig kurze offene Zeit bindet er schnell ab und wird auch für schnelle Flächenverleimungen verwendet. Hartholzleim eignet sich besonders für hochbeanspruchte Verbindungen, z.B. für die Verleimung von Sitzmöbeln und zur Gestellverleimung. Furnierleim wurde für Furnier- u. Absperrarbeiten in Heißpressen optimiert, Lackleim für die Verleimung von Holz oder Holzwerkstoffen mit schwierigen Oberflächen, wie z.B. Lack.

Der besondere Tipp: Lackleim ist auch für die Aufleimung von Zierleisten auf Lack- und Kunststoffoberflächen bestens geeignet. Ein Anschleifen ist in der Regel nicht notwendig.

7. Welcher Schmelzkleber eignet sich für welche Kantenanleimmaschine?

Hier geht es zum Grundlagenwissen - Schmelzkleber